3 Juni = Weltfahrradtag

Am Freitag 3. Juni ist der Weltfahrradtag

Der wurde 2018 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen.

Also, wenn ihr es bisher nicht getan habt,
dann könnt ihr ab Freitag in die Pedale treten

Keine Ausreden mehr 🙂

Pressemeldung des ADFC zum Weltfahrradtag

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club NRW hat anlässlich des heutigen UN-Weltfahrradtags CDU und Grüne in Nordrhein-Westfalen aufgefordert, das Fahrrad zum zentralen Projekt der neuen Koalition zu machen.
ADFC Landesvorsitzende Axel Fell: „Die klima- und umweltfreundliche Umgestaltung des Verkehrssystems kann eines der prägenden Erfolgsprojekte der neuen NRW-Koalition werden. Dass die Menschen es wollen, zeigt die Volksinitiative Aufbruch Fahrrad mit rund 207.000 Unterschriften, die das erste Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetz in einem Flächenland angestoßen hat. Auch die vielen Radentscheide und Fahrraddemos zeigen die Unzufriedenheit mit der bislang autozentrierten Politik und geben der neuen Landesregierung für die umweltfreundliche Umgestaltung des Verkehrsraums mehr Rückenwind denn je.“

Der ADFC NRW schlägt für den Koalitionsvertrag konkrete Maßnahmen vor, um das Radfahren attraktiver und sicherer zu machen. Denn je sicherer die Fahrradinfrastruktur in der Stadt und auf dem Land ist, desto mehr Menschen steigen auf das Fahrrad um, zeigt eine Studie des Marktforschungsunternehmens IPSOS, die anlässlich des heutigen UN-Weltfahrradtages veröffentlicht wurde.

Folgende Maßnahmen schlägt der Fahrrad-Club ADFC NRW den Verhandlungsteams bei den Koalitionsverhandlungen vor: 

  • Die bestehenden Pläne für Radschnellwege müssen in dieser Legislaturperiode baulich umgesetzt und die Lücken im Radwegenetz geschlossen werden.
  • Sicheres und hochwertiges Fahrradparken muss in NRW an jedem Verknüpfungspunkt der Verkehrsträger möglich sein.
  • Die Kommunen dürfen nicht mehr bevormundet werden, sondern sollen die Möglichkeit bekommen, Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerorts anzuordnen. Dafür muss NRW sich im Bund für eine Reform des Verkehrsrechts einsetzen.
  • Das Ziel von 25 % Radverkehrsanteil in NRW und die Schritte dorthin können mit vergleichsweise überschaubaren finanziellen Mitteln erreicht werden. 25 % Radverkehrsanteil sollen 25 % der Straßenbau- und Straßenerhaltungsmittel des Landes bekommen. Dies entspricht im Übrigen dem im Nationalen Radverkehrsplan formulierten Landesanteil von jährlich 10 Euro pro Einwohner*in.

Annette Quaedvlieg, die stellvertretende Landesvorsitzende des ADFC NRW, sagt: 
„Nutzen Sie die Chance und machen das Fahrrad zum identitätsstiftenden zentralen Verkehrswendeprojekt der neuen Koalition! Die Zeiten dafür sind günstig wie nie. Das Großexperiment 9,- Euro Ticket kann neue Perspektiven öffnen. NRW kann das Image, Stauland Nr. 1 zu sein, endlich abstreifen, in dem es Fahrradland Nr. 1 wird. Wagen Sie mutig Neues und gehen Projekte an, die bisher unmöglich erschienen. Dafür bieten wir gerne unsere Unterstützung an.“

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