Radverkehr stärken – CDU, SPD, Grüne sind sich einig

Düren. Das Forum Politik lud zum Thema Radverkehr in der kommunalen Verkehrswende ein.
Am Montag den 30.9. fand diese Veranstaltung im Haus der evangelischen Gemeinde zu Düren statt. Knapp 100 Menschen bevölkerten den großen Saal.
Die Aktiven der 2015 gegründeten Bürgerinitiative ProRad hatten einen spannenden und gelungenen Vortrags- und Diskussionsabend organisiert.
Zunächst sprach Thorsten Koska vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie. Dann ging es in eine erste Diskussionsrunde mit den Vertretern der Fraktionen Verena Schlömer (Grüne), Dagmar Nietan (SPD) , Hermann Josef Geuenich (CDU) und den Radverkehrsexperten Sjors van Duren und Thorsten Koska sowie Rob Maris von ProRad.
Moderator Sascha Kuhlmann leitete die anschließende Diskussionsrunde mit 2 Fragen an die Menschen auf dem Podium ein.
„Die drei PolitikerInnen beteuern alle, dass Sie den Radverkehr in den nächsten Jahren ausbauen wollen. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass das Thema Radverkehr bei der CDU üblicherweise nicht an vorderer Stelle steht, lässt das hoffen, dass sich in Düren bald etwas bewegt. Das ist dringend notwendig, wie auch der niederländische Radverkehrsexperte Sjors van Duren in seinen abschließenden Worten feststellt:

Düren ist, was was die Radinfrastruktur betrifft, wie Amsterdam in den 70ern…

So titelt ein Zeitungsartikel in den Dürener Nachrichten, der unten verlinkt ist.

Der gebürtige Niederländer Rob Maris zeigte in einem zweiten Vortrag konkrete Verbesserungsvorschläge, die sich zum Teil auch sehr kurzfristig umsetzen lassen.
Für manche mag der Vorschlag für einen Innenstadtring visionär erscheinen, jedoch wäre die Realisierung ein erheblichen Schritt in Richtung menschengerechte statt autogerechte Stadt.

Der Vortrag erscheint in Kürze auf der ProRad Seite.
Dort finde ihr erste Impressionen des Abends:
https://prorad-dn.de/vortragsabend

Die Rurstadt ist wie Amsterdam in den 70ern…
… zumindest was die Radinfrastruktur angeht. Diese Meinung äußerte ein niederländischer Experte beim „Forum Politik“.
Den Artikel lest ihr im ePaper des Zeitunsverlags Aachen

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