Ordnungsamt auf Fahrradstreife

Im Herbst fuhren Mitarbeiter des Ordnungsamtes eine Woche lang mit Fahrrädern Streife.
Das war zwar erstmal ein Test, doch mit Fahrrädern sind die Ordnungsamt mitarbeiter mobiler als zu Fuß und trotzdem nah am Geschehen.
Der Verkehrs- und Bauausschuss (VKB) der Stadt Düren tagt am 23. November in einer öffentlichen Sitzung.
Das Thema Fahrradstreifen steht dann auf der Agenda. Mehr darf ich nicht verraten.

Weiter spannende Themen sind die Umgestaltung der Schützenstraße und Bismarckstraße

weiterführende Informationen dazu:
Straßenerneuerung Schützenstraße

171106_Bürgerinfo_Lageplan

Umbau Bismarckstraße mit Bussonderstreifen und Radverkehrsanlage
gemäß vorgestellter Straßenplanung sowie Anpassung der Grünen Welle
Ausführliche Informationen siehe Blogeintrag
https://radfahrn.wordpress.com/2016/06/22/bismarckstrasse-fahrradfreundlich/

Weitere Agenda und Quelle:Sitzung des VKB am 23.11. 2017 17:00, Rathaus Raum 106

Hinweis: als Besucher der Sitzung hat man leider kein Rederecht

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Ein Gedanke zu „Ordnungsamt auf Fahrradstreife

  1. Ich zitiere hier dazu aus der Mittelungsvorlage des VKBs:

    Der Antrag 2016-0372 „Dienstfahrräder Ordnungsamt“ wurde aus dem Verkehrs- und Bauausschuss ohne Beschlussfassung dem Amt für Recht und Ordnung zugeleitet.
    Die Anregung wurde aufgegriffen, und testweise waren zwei Überwachungskräfte mit geliehenen Fahrrädern unterwegs und sind Fahrradwege und Fahrradschutzstreifen entlanggefahren, um dort gezielt Parkverstöße zu ahnden.
    Der Fahrraddienst hat mit einer Kollegin und einem Kollegen an vier Tagen stattgefunden.
    Es wurden zu zweit etwa 200 km in der Innenstadt und in den Ortsteilen zurückgelegt
    Es wurden etwa 90 Verwarnungen erteilt.
    Hiervon waren ca. 70 Verwarnungen mit einem Verwarngeld von insgesamt 1.520 €, die anschließend im Innendienst bearbeitet und versandt wurden.
    Es wurden etwa 20 Verwarnungen ohne Verwarngeld ausgesprochen.
    Die Verhängung von Verwarnungen ohne Verwarngeld steht im Ermessen der Überwachungskräfte. Gründe hierfür können z.B. ein geringfügi-ger Verstoß, Einsichtigkeit der handelnden Person oder sofortige Beseitigung des Fehlverhaltens sein.
    Der Einsatz mit dem Fahrrad ist auf sehr positive Resonanz bei den Radfahrerinnen und Radfahrern gestoßen und
    die Überwachskräfte wurden für die Belange von Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrern sensibilisiert.
    Es wurde in 10 Fällen die Beschilderung oder Straßenmarkierung in Frage gestellt und in drei Fällen schlechter Straßenbelag bei Radwegen vorgefunden.

    Die Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung ist vor einem erneuten Einsatz zwingend erforderlich.
    In Betracht kommt ein zwei- bis dreimal pro Woche stattfindender Einsatz der Fahrradstreife.
    Bei schlechtem Wetter (Regen/Schnee) soll der Dienst mit dem Fahrrad unterbleiben.

    Die einmaligen Kosten für die Anschaffung von zwei E-Bikes betragen etwa 6.000 €
    (zzgl. der Kosten für Unterbringungs- und Lademöglichkeit, Ersatzaccus, Fahrradtaschen und sonstige Aus-stattung)
    Die Kosten für Reparatur und Wartung werden auf 2.000 € im Jahr geschätzt.
    Hinzu kommen die laufenden Kosten für Dienstkleidung, Radfahrsicherheitstraining und Unterweisung.

    Original siehe: https://sessionnet.krz.de/dueren/bi/vo0050.asp?__kvonr=14096819&voselect=20075453

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