Morgens zwischen Kreuzau und Niederau

Auf dem Weg zur Arbeit.

Sorry für die schlechte Videoqualität: mit dem Handy freihand gefilmt !
Wieviele Autofahrer, von denen die dort im Stau stehen, könnten auch das Rad nehmen.

Ich fahre, wie einige wenige, täglich mit dem Rad, ich habe das große Glück eines kurzen Arbeitswegs.
Doch, ob die, die morgens dort im Stop & Go unterwegs sind, alle einen viel weiteren Weg fahren müssen –  ich glaube es nicht.

Oder ist das schön, sich morgens im Schrittempo zu bewegen ?
Jeden morgen frage ich mich das…und überlege mir, wie könnten wir die dazu motivieren, aufs Rad umzusteigen ?
Wer hat Ideen dazu ? Schreib einen Kommentar…

 

Advertisements

4 Gedanken zu “Morgens zwischen Kreuzau und Niederau

  1. Kommentar von Axel über Facebook:
    Ich fahre jeden Tag 15 km zur Arbeit und wieder zurück. Mit dem Rad, na klar. Habe das Glück an den ewigen Würmern von Blechkäfigen auf Radwegen vorbei fahren zu können. Ich schau dann immer mal rein in die Käfige und sehe im Wesentlichen leere Gesichter, die nicht realisieren, was mit ihnen geschieht, die es sozusagen als gottgegeben hinnehmen.
    Mancher nimmt mich dann wahr, wenn ich vorbei brause. Dann sehe ich manchmal einen Anflug von Erkennen, von Neugier, nanu, geht das auch? Manchmal auch von Ärger: wieso ist der denn viel schneller als ich? Wenn es stark regnet oder kalt ist auch ein wenig Erschauern, wenig Bereitschaft, sich der Natur auszusetzen.
    Erinnert mich immer etwas an das Gedicht „Der Panther“ von Rainer Maria Rilke:

    Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
    so müd geworden, daß er nichts mehr hält.
    Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
    und hinter tausend Stäben keine Welt.

    Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
    der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
    ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
    in der betäubt ein großer Wille steht.

    Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
    sich lautlos auf –. Dann geht ein Bild hinein,
    geht durch der Glieder angespannte Stille –
    und hört im Herzen auf zu sein.

    Entschuldigt die Lyrik, aber so empfinde ich es.

    Gefällt 1 Person

  2. Das eigene Auto ist für die meisten Menschen in unserer Gesellschaft bedauerlicherweise das Mittel der Wahl wenn es darum geht, den (vermeintlichen) Lebensstandard nach außen zu kommunizieren. Hier mit Verzichts- oder Umdenk-Appellen anzusetzen, dürfte extrem schwierig bis hoffnungslos sein. Den ach so hart erarbeiteten Lebensstandard infrage zu stellen geht schließlich gar nicht!
    Ein eher indirekter Ansatz zu weniger Autoverkehr könnte der Versuch sein, den Begriff der Lebensqualität wieder mehr in den Fokus der Diskussion zu rücken. Häufig werden die beiden Begriffe Lebensstandard und Lebensqualität in einem Atemzug genannt, wobei sich die damit verbundenen Aspekte bei genauer Betrachtung allerdings so ziemlich gegensätzlich gegenüberstehen. Da sich wohl kaum jemand gegen ein Mehr an Lebensqualität aussprechen wird, könnte so vielleicht ein erster gedanklicher Schritt erfolgen, das eigene Autofahren zu hinterfragen.

    Gefällt 1 Person

  3. Mir ergeht es ähnlich.
    Die Bahnstraße ist von oben bis unten nach Nord Düren übersäht von schleichenden Fahrzeugen zu den Arbeitszeiten.
    Aber bereits beim Versuch aus der Straße zu kommen, auf die gegenüberliegende Fahrbahn der Oststraße zu gelangen, bedarf viel Gedult.
    Es sollten mehr Fahrgemeinschaften gebildet werden oder Mitfahrgelegenheiten genutz werden bzw. auch unterstützt werden.
    Alleinfahrten sollten mehr hinterfragt werden.

    Gefällt 1 Person

  4. Seit drei Wochen fahre ich, etwas früher, täglich in die Gegenrichtung und stelle mir die gleiche Frage.
    Es ist ein nicht endender Lindwurm der sich aus den südlichen Vororten Richtung Düren wälzt. Die meisten Fahrzeuge sind auch nur von einer Person genutzt. Die Lösung verlangt zu viele Kompromisse und die Einsicht dass man viel Besitz hat aber grundsätzlich schwach ist. Natürlich gibt es manchmal ungünstige Bedingungen aber es ist schon arg lächerlich wenn Menschen den Weg zur Arbeit täglich mit dem Pkw fahren und in der dadurch ermöglichten Freizeit ins Gym gehen um ihre Muskeln zu stärken und die Ausdauer zu steigern
    Traurige Welt 🌍

    Gefällt 1 Person

Kommentar erwünscht

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s