Rückblick: Pro Rad hat in 2015 schon viel bewirkt!

Georg Schmitz hat einen Rückblick auf die Aktivitäten von ProRad und die Verkehrspolitik in Düren in 2015 geschrieben.
ich habe das aus meiner Sicht etwas zusammen gefasst:

ProRad Düren ist ein lockerer Zusammenschluss von Initiativen und Privatpersonen, die dem Radverkehr in Düren eine Stimme geben wollen.
Dazu gehören neben dem ADFC und dem VCD u.a. die ev. Gemeinde Düren, Radsportler und ein großer Fahrradmarkt.

Georg ist als VCD Vorstandsmitglied im ProRad–Bündnis und als Grüner im Stadtrat und im Verkehrs- und Bauausschuss.
Es gab bisher zwei große Versammlungen der Initiativen unter dem Dach von ProRad Düren und 5 Pressetermine mit der Dürener Zeitung.
Parallel findet monatlich eine Critical – Mass Tour durch Düren statt, bei der sich die Aktiven treffen.
Die Serie von 5 Zeitungstexten in der Dürener Zeitung hat Radverkehrsthemen gut an eine breite Öffentlichkeit gebracht.
Toll war die Flut der Briefe in der Super Sonntag, die den Kommentar von Herrn Schiffer zum Fehlverhalten von Radlern kritisierten (Leserbriefe hier, hier und hier).
Höhepunkt der Aktivitäten war der Aktionstag am 22.09.

Schutzstreifen und Aufstellflächen
Die städtischen Planungen wurden durch das Engagement von ProRad und Georg Schmitz positiv beeinflusst.
Schutzstreifen wird es nun in Kürze auf der Bahnstraße / Valencienner Straße geben, der Kreuzungsbereich wird Radfreundlich gestaltet
Auf der Kreuzauer Straße in Niederau werden außerdem Schutzstreifen und Aufstellflächen angebracht.
In der Kölnstraße wird es einen Schutzstreifen (erstmals mit Sicherheitstrennstreifen) bergauf geben, da man bergab mit dem Verkehr „mitschwimmen“ kann.
Ein Verzicht auf Parken auf der Südseite der Straße war leider nicht durchsetzbar, obwohl das mehr Laufkundschaft an den Geschäften generiert hätte.

Fahrradfreundliche Stadt
Die weitest gehende Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht ist weiter Konsens mit der Verwaltung.
Hier hakt die weitere Umsetzung noch an Detailfragen (v.a. bezüglich der Ampelsteuerungen) – aber dies muss 2016 erledigt werden.
Ziel der AmpelPlus Koalition ist eine deutliche Steigerung des Radverkehrsanteils in Düren und die Anerkennung als „Fahrradfreundliche Stadt“.
Dazu wurden Änderungsvorschläge und Anträge von der Koalition eingebracht und sollen von der Verwaltung mit Nachdruck umgesetzt werden, zum Beispiel gibt es

  • einen Antrag für eine fahrradfreundliche Baustellensicherung
  • einen Antrag zur Anschaffung von Diensträdern (mit Gehaltsumwandlung)
  • ein Antrag bezieht sich speziell auf Diensträder für das Ordnungsamt. Wenn Kontrollkräfte auf dem Rad unterwegs sind, ist ein ganz anderer Blick auf Verkehrsverstöße zu erwarten.
  • In der wichtigen Relation Düren – Jülich wird noch ein kleines Teilstück geteert, so das ein Radschnellweg light zwischen den beiden Städten möglich wird.
  • Befahrbare Sackgassen werden alle mit Aufklebern oder Schildern (Radfahrer frei) markiert
  • das Fahren gegen die Einbahnstraße wird überall gestattet, wo es machbar ist.
  • ein Bürgerantrag aus ProRad bezüglich einer extra Radfahrersignalisierung an der Monschauer Straße /Ecke Bahnstraße wird voraussichtlich umgesetzt werden können.
  • die Autoschau am Kaiserplatz wird 2016 nicht mehr zu einer Sperrung für Busse und Radfahrer/innen führen.
  • Eine erneute Überprüfung der Postkreuzung in Hinblick auf Verkehrssicherheit wurde beantragt.
  • Verkehrssicherheitsaktionen (z.B. zum Thema toter Winkel) sind geplant.

Gespannt sind wir, was davon tatsächlich bald umgesetzt wird.

Im weiteren gibt es Neuigkeiten zu

  • Fahrradabstellanlagen: Weyerstraße (2016) , Kölnstraße (Anfang 2017), Umgestaltung der Fahrradstation Annakirche
  • Carsharing und Tourismusszentrale  (Ostern 2016)

Diese Aktivitäten und Maßnahmen gehören zum Klimaschutzteilkonzept „Klimafreundliche Mobilität“.
Ideen soll sich die Stadt im „Netzwerk verkehrssicheres NRW“ holen. Der Beitritt ist beantragt worden, aber von der Verwaltung noch nicht umgesetzt.

Im Original von Georg Schmitz verfasst und hier zu lesen:
http://prorad-dn.de/rueckblick-pro-rad-hat-in-2015-schon-viel-bewirkt/#more-110

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