Sicher Radfahren im Herbst – ADFC Sicherheitstips

ADFC – Pressemitteilung vom  6. Oktober 2015 (28/15)

Die Tage werden kürzer, Laub und Niesel machen die Straßen glitschig. Der ADFC gibt Tipps, wie Fahrradfahrer unfallfrei durch das Winterhalbjahr kommen.

Mit Rutschfallen rechnen

Feuchtes Laub, Gullydeckel und Straßenbahnschienen können in der kälteren Jahreszeit zu Sturzfallen werden. ADFC-Verkehrsreferent Wilhelm Hörmann sagt: “Im Herbst und Winter sollten Radfahrer immer ein bisschen vorsichtiger unterwegs sein und jederzeit mit rutschigen Stellen rechnen.“

Tempo reduzieren

Hörmann: „Fahren Sie lieber fünf Minuten früher los als sonst, nehmen Sie ein bisschen Tempo raus und vermeiden Sie abrupte Schlenker und scharfe Bremsmanöver.“

Licht an – auch in der Dämmerung

Nebel, Nieselregen oder frühe Dämmerung sorgen für schlechte Sichtverhältnisse. Eine gute Beleuchtung weist nicht nur dem Radler den Weg – sie hilft auch den anderen Verkehrsteilnehmern, das Fahrrad zu sehen. Gesetzlich vorgeschrieben sind ein Frontscheinwerfer mit weißem Reflektor, ein Rücklicht und zwei rote Reflektoren, Reflexstreifen an den Reifen oder Reflektoren in den Speichen sowie je zwei gelbe Reflektoren an den Pedalen. Die Beleuchtung darf per Dynamo, Batterie oder Akku betrieben sein. Hörmann: „Es reicht nicht, eine gute Lichtanlage am Rad zu haben – man muss sie auch einschalten – am besten schon in der Dämmerung!“

Helle Kleidung und Zusatzreflektoren

Der ADFC empfiehlt eine möglichst wartungsfreie Lichttechnik: Nabendynamo, LED-Frontscheinwerfer und LED-Rücklicht – am besten mit Standlicht. Hörmann: „Nabendynamos rutschen auch bei Nässe oder Schneematsch nicht durch und erzeugen jederzeit genügend Strom, deshalb sind die gegenüber Seitenläufer-Dynamos klar im Vorteil.“ Helle Kleidung und zusätzliche Reflektoren an Jacke, Hose oder Helm sind ein weiteres Sicherheitsplus.

Fazit

„In Kopenhagen und anderen Radfahrmetropolen werden im Winter die Radwege noch vor den Fahrbahnen geräumt – von solchen Verhältnissen können wir bisher in Deutschland nur träumen. Der ADFC setzt sich seit langem dafür ein, dass Radwege regelmäßig von Laub, Scherben und bei Bedarf auch von Schnee befreit werden. Aber längst nicht überall stellen die Kommunen bei der Straßenreinigung Autoverkehr und Radverkehr gleich“, sagt ADFC-Verkehrsreferent Wilhelm Hörmann.

Weitere Hintergrundinformationen zum Thema Beleuchtung und Radfahren im Winter finden Sie in unseren Experten-Dossiers.

Fotomaterial zum Radfahren im Winter gibt es in  Pressebereich des ADFC

Über den ADFC

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit mehr als 150.000 Mitgliedern die größte Interessensvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik und Tourismus. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.

aktuelle Pressemitteilungen finden Sie im ADFC-Pressebereich.

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