Gefährliche Radwege und Tote Winkel !

Eine Tote und eine Schwerverletzte innerhalb von 2 Tagen:

Köln, Ende September: Es ist Berufsverkehr in Köln. Ein LKW, beladen mit einem Container und eine 33-jährige Radfahrerin fahren parallel auf dem Hohenstaufenring in Richtung Zülpicher Platz. Der Radweg verläuft neben dem Bürgersteig getrennt von der Straße. Der LKW bog rechts in die Beethovenstraße ab und überrollte die Radfahrerin.
weiterlesen: http://www.report-k.de/

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3 Gedanken zu “Gefährliche Radwege und Tote Winkel !

  1. Ich habe mir den Bericht angesehen. Unfassbar, wenn ich dieses Bild 5 ansehe (http://g.report-k.de/galerie/Koeln-2015/Blaulicht-2015/Unfall-mit-Radfahrerin-am-Hohenstaufenring/Unfall_rad_hohenstaufenring_30092015_6) werde ich ratlos. Der LKW-fahrer muss die Radfahrerin doch unmittelbar überholt haben? Oder war es so, dass nach der Kreuzung (den man am Ort, von dem aus das Foto genommen wurde annehmen kann) der Lkw relativ langsam „in Gang“ kam, und ab Kreuzung bis zum Abbiegepunkt parallel mit der Radlerin fuhr?
    Letzteres erscheint mir plausibel, und so hatte er sie nicht im Kopf.

    Ich weiß allerdings nicht, wie solche Unfälle vermieden werden können. Natürlich, der Lkw-fahrer hätte ein Gedächtnis haben sollen, der die einer Fliege deutlich übersteigt.

    Ratlos bin ich, weil weder Schutzstreifen, noch separater Radweg wahrscheinlich geholfen hätten. Es ist eine relativ schmale Straße. Es ist hier freilich unmöglich, den Sicherheitsabstand zum Radler einzuhalten, wenn in der Mitte eine durchgezogene Linie ist.

    Für mich ein Beispiel, dass es Stellen gibt, bei der eine andere (sicherere) Gestaltung des Straßenabschnittes den Unfall nicht verhindert hätte. In sofern könne man der Stadt in diesem Fall nicht wirklich etwas vorwerfen. Davon ist natürlich unberührt, dass die Sicherheit des Radverkehrs mangelhaft ist.

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    • nachfolgenden Leserbrief an den KSta habe ich gerade abgeschickt:

      Der größte tote Winkel ist die Unachtsamkeit
      Der sog. tote Winkel wird immer wieder als Ursache dieser grässlichen Rechtsabbiegeunfälle festgemacht. Das ist es aber nicht allein. So war ich am Montag auf einem Radweg in einem Gewerbegebiet unterwegs, neben mir ein langsam fahrender LKW. Der Fahrer war offensichtlich auf der Suche nach der richtigen Adresse. Ich habe den Fahrer über seinen rechten Außenspiegel beobachtet und darauf gewartet, dass er mich wahrnimmt und ich sicher vorbei kann. Er ist rechts abgebogen, ohne auch nur ein einziges Mal seinen Siegel zu nutzen. Bei solchen Fahrern hilft auch kein noch so großer Trixi-Spiegel. Es handelt sich leider auch nicht um einen Einzelfall. Wenn man als Fußgänger an einer Ampelkreuzung wartet, kann man beobachten, dass kaum ein LKW-Fahrer beim Rechtsabbiegen in den Außenspiegel schaut. PKW-Fahrer verhalten sich im Übrigen auch nicht umsichtiger, Schulterblick? – Fehlanzeige.

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