Halloween Critical Mass

Düren  31.10.2014

Update: 9.11.2014:

Video von der Critical Mass (5:30 Minuten)
ab Minute 3:50 Gesprächsmitschnitte und ein Interview mit dem Handbikefahrer

14 Fahrradbegeisterte trafen sich an der Mariensäule auf dem Dürener Marktplatz.Abstand halten
Mit hübsch beleuchteten Fahrrädern ging es um kurz nach 18 Uhr los. Ich hatte mir eine Schwimmnudel als Abstandhalter am Fahrrad angebracht, damit die Autofahrer den vorgeschriebenen Überholabstand einhalten. Das hat gewirkt. Wir fuhren brav nach StVO alle hintereinander.
Unser erster Haltepunkt war an der Veldener Straße Richtung Birkesdorf kurz vor der Eisenbahnbrücke.

Hier wird der Schutzstreifen von der Straße auf den Gehweg geführt. Eine Mauer verengt auf Höhe des Parkhauses unnötig den kombinierten Rad- / Gehweg. Wir 04-Parkhaus-Veldener-Straßebesprachen die Situation. Für die Mauer gibt es keinen besonderen Grund, sie grenzt ein Pflanzenbeet ab. Im weiteren Verlauf hinter der Bahnbrücke steht mitten auf dem Weg ein Laternenmast. Danach wird der Radweg noch bis zur Kreuzung Fritz-Erler Straße mit dem Gehweg mitgeführt. Hinter der Kreuzung beginnt dann der Schutzstreifen.

Durch Birkesdorf fuhren wir auf den neuen (noch provisorischen) Schutzstreifen der Zollhausstraße. Diese sollen demnächst dauerhaft mit Weiß gestrichen werden.

In  Birkesdorf bogen wir ab nach Mariaweiler. Unseren nächsten Stopp legten wir an der Schüllsmühle ein.
Ein Handbikefahrer (>Handbike) der mit uns unterwegs war, sagte zur Verkehrssituation an der Schüllsmühle:
…die Strecke zwischen Mariaweiler und Birkesdorf ist unsere Hausstrecke, … eigentlich. Die wir aber mittlerweile sehr ungern fahren. Schwierige Situation aufgrund des Verkehrs und aufgrund der Gegebenheiten, was den Radweg angeht. Weil: die am Rand neben dem Bordstein befindlichen Gullideckel sind überwiegend sehr stark eingesackt, so dass teilweise noch nicht mal die Hälfte des Radweges nutzbar ist und man ständig ausweichen muss und dabei in den PKW-Verkehr hinein gerät. Und dies alles zu engen, ja gefährlichen Situationen führt. Deswegen sind wir hier heute mal langgefahren…

Die Straße ist relativ eng, beiderseits sind Mehrzweckstreifen geführt, die den PKW-Verkehr vom Radverkehr abgrenzen sollen. Mit dem 3-rädrigen Handbike braucht man mehr Platz, ist aber genau so schnell wie ein Radfahrer und nutzt die gleiche Spur. Die Verbreiterung der Straße wäre schwierig, weil diese an Privatgrundstücke grenzt.

Danach fuhren wir weiter. In Mariaweiler bogen wir Richtung Düren ab und befuhren die Straße „An Gut Nazareth“, bis wir dann den linksseitigen Radweg Richtung Düren weiter benutzten. Die Fahrbahnoberfläche des Radwegs ist in einem schlechten Zustand, teilweise ragt Bewuchs über den Radweg und verengt diesen. Außerdem ist der Radweg wenig beleuchtet. Bei der Einmündung auf die Tivolistraße verläuft der Radweg in einer Linkskurve, in der man als Radfahrer auf Kollisionskurs  mit dem Rad fahrenden Gegenverkehr gerät. Die rot gepflasterte Fläche ist für Zweirichtungsradverkehr zu schmal.
Richtig wäre ab Mariaweiler bis Düren eine Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht und einer Schutzstreifenmarkierung in Fahrtrichtung mit dem Autoverkehr.

Zum Abschluss setzten wir uns im Komm-Zentrum noch zusammen und ließen den schönen Abend ausklingen.

Routenverlauf

hier noch einige Impressionen:

02-Parkhaus-Veldener-Straße fb-01 fb-02 fb-03

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