2 Stunden Eifelheizen

Sonntag spontanes Tourchen, Stephan und ich wollen uns in mitten in Kreuzau treffen, dort geht es rund (um Düren), das Radrennen startet und zielt wieder in Kreuzau.

Da ich nicht auf Kollisionskurs mit den Radrennfahrern gehen will, fahre ich von Üdingen über Winden nach Kreuzau, ernte von den an der Straße stehenden Zuschauern auch prompt Applaus.
Ich fahre einem Einzelnen auf 95 % Leistung hinterher, mit ca. 45 km/h hole ich ihn kurz vor der Zielgraden in Kreuzau ein. Bleib aber hinter ihm, um dann in einer Parkbucht abzubremsen.
Schon schießt ein Pulk Verfolger neben mir über den Asphalt.
In Kreuzau herrscht echte Rennatmosphäre. Habe die Zeit, diese 10 Minuten zu genießen.
Dann kommt auch schon Stephan, und es kann los gehen. Es fällt nicht leicht uns vom Renngeschehen los zu reißen.
Ein Bericht darüber ist im Lokalteil der DZ zu finden: “Schweizer hat die besten Beine”.
Ich möchte auf den Spuren von „Rund um Düren“ radeln, doch es ist schon fast 16:00 Uhr und Stephan hat nur 2 Stunden Zeit.

Auf nach Kufferath, an der K27 hoch nach Bergheim, Straß, den Schafberg hinauf die ersten Steigungen bis Kleinhau.
Über Hürtgen weiter Richtung Vossenack. Der Himmel wird immer dunkler und auch der Wind bläst uns kräftig ins Gesicht.
Dem kalten Schauer sind unsere Windjacken nicht gewachsen, wir sind bald nass bis auf die Haut.

Von Vossenack gehts runter ins Kalltal, wir fahren etwas vorsichtig wegen der regennassen Straße. Meine Knie werden knallrot – eine Schocktherapie.
Stephan will mir die schöne Steigung nach Bergstein hinauf zeigen.
In der 90° Kurve unten gehts grade aus –  Stephan: ” Direkt den ersten Gang einlegen, sonst stehst Du gleich!”.
Am Berg schenken wir uns nichts, zu starker Tritt lässt unsere Reifen durchdrehen.

Oben im Ort angekommen ist uns schon längst wieder warm, nur die klammen Finger nicht. In Bergstein die Entscheidung: Obermaubach oder doch noch über Brück nach Nideggen hoch?
Ich habe noch ein Paar trockene Ersatzhandschuhe, damit sind meine Finger gerettet. Abfahrt nach Zerkall. Ein einsamer Kuchenfreund trödelt vor uns her, biegt dann ab nach Kallerbend zum Café.
Die Abfahrt hat mich wieder abgekühlt und ich schalt zum Aufwärmen den Turbo ein. Von Brück mit Vollgas rauf nach Nideggen und über Drove heimwärts. Keine Zipperlein sind mehr zu spüren, nur noch echte Power in den Muckis.

In Drove einmal kurz die Finger aufwärmen und dann ab nach Haus. Stephan, das war ein schönes Türchen! Trotz  grade mal 40 km und fiesen Regens.

Zum Nachfahren hier die Map:

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Ein Gedanke zu “2 Stunden Eifelheizen

  1. Schöne kleine Runde, nach Bergstein hoch ist schon knackig 😉
    Bin am Sonntag auch zur gleichen Zeit unterwegs gewesen, ergo auch naß bis auf die Haut, aber bei schönem Wetter kann jeder…

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